Willkommen im Kieler Kanu-Klub

Der Kieler Kanu-Klub e.V. hat rund 230 Mitglieder aller Altersstufen. Kinder bis 10 Jahre paddeln mit ihren Eltern in der Wandergruppe. Ab 10 Jahren sind sie in der Jugendgruppe aktiv. Sie können sich für den Leistungs- oder Breitensport begeistern und erhalten eine intensive Einführung in die Paddeltechniken, Sicherheits- und Ökologieausbildungen. Für weitere Informationen stehen die Jugendwartin oder Rennsportwartin gern zur Verfügung.

Die Erwachsenen können bis ins hohe Alter an den zahlreichen Angeboten im Leistungs- oder Breitensportbereich teilnehmen. Anfänger erhalten eine solide Ausbildung und werden beim Bootskauf kompetent unterstützt. Ansprechpartner sind der Wanderwart oder die Rennsportwartin.

Oder liegt das Interesse beim Wildwasserpaddeln oder lieber im Team beim Drachenbootsport? Auch hier bietet der KKK viel an. Wir führen auch Trainingseinheiten für Betriebe im Drachenboot durch oder begleiten einen Betriebsausflug. Weitere Informationen oder Terminvereinbarungen können Interessierte unter drachenboot@kieler-kanu-klub.de erfragen.

Die Gemeinschaft wird im KKK ganz groß geschrieben. Dies beweisen auch winterliche Aktivitäten wie z.B. gemeinsame Langlaufskiurlaube, Nordic Walking Touren oder Spieleabende.

Es bringt Spaß, in einem aktiven Verein Mitglied zu sein und sich auch selbst darin einzubringen.  

Uta Prezewowsky

News

von Cornelius Schenk

Paddelimpressionen in Südfrankreich

Paddelerlebnisse  auf dem Herauld 2017 in Süd-Frankreich. Eine Empfehlung für jeden Paddler der leichtes Wildwasser mag.

von Uta Prezewowsky

Härtetest OC6 von Schleswig nach Eckernförde

Mit unseren Sportfreunden aus Eckernförde (den Ecksen) hatte ich die Möglichkeit im OC6 am Härtetest der Ruderer von Schleswig nach Eckernförde teilzunehmen.

Worum geht es überhaupt?

OC6 ist ein 6er Outrigger. Dieser wird gerne als Trainingsboot für Drachenboot genommen, da es mit 6 Personen und nicht weit über 10 Personen für ein Training notwendig sind. Den OC gibt es auch als 1 Personenboot. Anders als im Drachenboot wird regelmäßig das Paddel auf die andere Seite gebracht. Die Kunst dabei ist, im gleichen Schlag, in der gleichen Frequenz, mit der gleichen Kraft ohne Luftschlag weiter zu paddeln. Die Bewegung ist dadurch sehr gleichmäßig, da beide Körperseiten gleich belastet werden. Mit diesen Boot nahmen wir nun an dem Härtetest der Ruderer teil. Wir starten gemeinsam mit etlichen Ruderbooten (2 oder 4 alle mit Steuermann/frau) und einem weiteren OC6 in Schleswig. Es galt nun die Strecke von Schleswig nach Eckernförde möglichst zügig zu durchfahren (in unserem Fall zu paddeln, für die Ruderer zu rudern). Der Härtetest (72 km) findet jedes Jahr statt. Es gibt Zwischenstopps in Anis und Schuby-Strand. Dort konnten auch die Paddler / Ruderer ausgewechselt werden. Wir haben von der Gelegenheit Gebrauch gemacht. Ich paddelte somit von Anis nach Schuby-Strand. An den einzelnen Stationen wurde solange gewartet bis (fast) alle eingetroffen sind. Dann gab es eine kurze Abstimmung, wann wieder gestartet wird, und es ging wieder los.

Von Schleswig bis Anis ging es bei kräftigen Rückenwind gut voran. Die beiden weiteren Etappen waren dann wesentlich langsamer, da kein Wind wehte bzw. starker Gegenwind den Paddlern zu schaffen machte. Meine Mannschaft war zunächst im vorderen Drittel, dann im letzten Drittel und kam dann als drittes Boot in Eckernförde an den Strand Bei dem Gegenwind hatten die Vierer-Ruderboote das Problem, dass sie viel Wasser aufnahmen und somit schöpfen mussten. Das brauchten wir nicht (geschlossenes Boot).

Es war spannend auch den OC6 mal auf einer langen Strecke auszuprobieren! Ich kann mir gut vorstellen, wieder dabei zu sein.

von Frank Meyer-von Toerne

Wettkampfkulisse an der Kieler Hörn

Wassersportler in ihrem Element

Kanu- und Kajaksportler aus dem ganzen Bundesgebiet trafen sich am Samstag in der Landeshauptstadt Kiel. Wichtige Erfahrungen für die Wettbewerbe bei den "Special Olympics Kiel 2018". Zahlreiche Medaillen und große Zufriedenheit bei Teilnehmern und Organisatoren.

Mehr als ein Dutzend unterschiedlicher Klassen, Disziplinen oder Wertungsgruppen hatten die Ausrichter zu bewältigen, bevor am Spätnachmittag zahllose Augen glänzten und nach den Endläufen eigentlich nur Sieger ihre Boote zurück auf die Anhänger hievten. "Eine der Herausforderungen unserer Inklusionsregatta ist es, allen Teilnehmern aus ihren unterschiedlichen Verbänden Wettkampfregeln zu bieten, die gemeinsame Starts und Erlebnisse ermöglichen.", so Frank Meyer-von Törne, der Initiator und Leiter des Organisationskomitees vom Kieler Kanu-Klub. Und so paddelten Rennkanuten, Parasportler sowie die "Unified"-Athleten in gleichwertigen Leistungsklassen gemeinsam durchs Wasser der Kieler Hörn. Deutschlandweite Premiere bei einer Special Olympics-Regatta feierte dabei die Disziplin "Kajak-Einer Professional“, in der ein Rollstuhlfahrer im Parakanu aktiv am Regattabetrieb teilnehmen konnte.

Den gebotenen Leistungen der Athleten zollte Günter Schöning, Präsident des Landes Kanu-Verbandes Schleswig-Holstein und des Sportverbandes der Stadt Kiel Respekt. „Der hohe Anspruch und die Motivation, mit der hier gepaddelt wurde, erfolgt auf höchstem Niveau. Das trotz strömendem Regen mit Leistungswillen und sichtlicher Freude gepaddelt wird, verdient besondere Anerkennung.“  so lautete sein Kommentar.

Dabei ging es aber nicht nur um Leistungssport: Im Promi-Spaß-Boot und im Nachmittagsprogramm versuchten sich auch Breitensportler und sogar Neulinge an der 200-Meter-Regattastrecke beim Mannschaftswettkampf im Großkanadier. Eine Regatta zum Zuschauen und Mitmachen. Für Jedermann. Auch neben dem Wasser wurde einiges geboten. Die Teilnehmer wollten verköstigt und unterhalten werden; eine Bühne präsentierte inklusive und andere Musiker und sogar der im Promi-Boot engagierte Ex-Speedway-Weltmeister Egon Müller gab ein paar Lieder zum besten. "Inklusion ist, wenn alle im selben Boot sitzen", so der gelebte Tenor der Veranstaltung.

Stände, an denen man sich informieren und austauschen konnte, belebten den Platz. So zum Beispiel 'Special Olympics Schleswig-Holstein', die mit dem Laufprojekt "Gemeinsam läuft`s besser", einem Gesundheitsprogramm sowie ihrem Familienprogramm präsent waren. Alexander Fuchs, der Büroleiter der 'Special Olympics Kiel 2018', nahm vieles mit von der Inklusionsregatta: "Die Kieler Hörn als Austragungsort hat sich bewährt und bietet ein tolles Umfeld für Athleten und Zuschauer.", so Fuchs. Dass der Auftakt und Testlauf zu den Spielen im kommenden Jahr so gut geklappt haben, lag auch an den vielen Helfern und der übergreifenden Zusammenarbeit lokaler Rettungs- und Hilfsdienste, Vereine, Verbände, Anwohnern, Unternehmen und der Stadt.

Die bis aus Berlin, Hof (Bayern), Lübeck oder Schwedt/Oder angereisten Gäste fühlten sich jedenfalls sehr wohl, und ließen sich als waschechte Wassersportler selbst vom regnerischen Wetter nicht die Laune streitig machen. "Es war wunderschön und voller Spannung. Ich freue mich auf das Wiedersehen im nächsten Jahr!", schrieb Uwe Schuster aus Berlin der Kieler Inklusionsregatta ins Gästebuch. Und auch ohne die 'Special Olympics Kiel 2018' soll die Veranstaltung zur festen, regelmäßigen Größe in Kiel werden.

Weitere Regattainformationen sind auf der Regatta-Homepage unter www.inklusionsregatta.de zu finden.