Himmelfahrt an der Gudena

Dieses Jahr ging es wieder an die Gudena. Am Mittwoch den 8. Mai ging es endlich los. Wir beluden das Auto und nach ca. vier Stunden langer Autofahrt kamen wir ziemlich müde auf dem Campingplatz Skyttehuset an. Glücklicherweise mussten nur noch ein paar Zelte aufgebaut werden, denn die Erwachsenen (darunter auch Isi und Malin) hatten schon vieles erledigt. Nach der Vergabe der „Klo-Uhren“ und der Besichtigung des Campingplatzes haben wir noch gegessen und gespielt. Danach ging es für die Meisten ins Bett. Nach einer ziemlich kalten und unbequemen Nacht ging es wieder los: Wir mussten die Boote auf die Autos laden und zur Einsetzstelle fahren. Nach der kurzen Autofahrt konnten wir endlich los paddeln. Die Tour war für Manche die bisher längste Fahrt im Jahr und deswegen ziemlich anstrengend. Als wir dann Pause machen wollten und gerade auf einer großen Wiese saßen, kam der Besitzer und versuchte uns klar zu machen, dass wir dort nicht bleiben konnten. Es ging also ohne größere Pause wieder aufs Wasser, die dann aber dort nachgeholt wurde. Nach einer kleinen Stärkung ging es uns allen besser und wir schafften die letzten Kilometer im Nu. Auf dem Campingplatz angekommen hatten wir etwas Freizeit, bevor es dann Essen gab. Anschließend wurde wieder gespielt und nach ein paar Runden Doppelkopf und Arschloch ging es dann wieder in die Zelte. Am Freitag paddelten wir nach Silkeborg. Leider war das Wetter ziemlich wechselhaft, sodass es manchmal regnete. In der Stadt haben wir Grillgut für den Abend eingekauft und leckere dänische Hot Dogs gegessen. Auf der Rücktour regnete es leider auch, aber wir kamen alle mit großer Vorfreude auf das bevorstehende Grillen mit den Erwachsenen an. Wir stellten alle Tische aneinander, sodass wir alle an einer langen Tafel essen konnten. Es wurde noch bis in die Nacht hinein viel geredet und gelacht. Am Samstag ging es dann nach dem Frühstück in die Paradiesbucht. Auf der Hinfahrt sind wir alle Buchten ausgefahren, was besonders Lennard viel Spaß gemacht hat ;) Wir sind aber trotz der vielen Buchten alle gut gelaunt in der Paradiesbucht angekommen. Nach der längeren Pause, die uns im Thema Apple und Android sehr viel weiter gebracht hat, ging es wieder zurück zum Campingplatz. Nach dem Essen wurde wieder gespielt. Das ging solange bis der Wind das Tarp zum Einstürzen gebracht hatte, und wir uns dazu entschlossen haben ins Bett zugehen. Am
Sonntagmorgen sind wir früh aufgestanden, da wir alle Sachen packen und die Zelte abbauen mussten. Als alles sicher verstaut und die Boote verladen waren, machten wir uns wieder auf den Weg zurück nach Kiel. Nach und nach trafen sich alle am Kanu Klub wieder um die Boote zu putzen. Ich hoffe es werden noch viele weitere so schöne Fahren stattfinden wie diese.

Laura